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05.08.2022 20:30 Uhr - Autor: Pascal Kettenhummer

Silberregen bei Jugend-EM

Der österreichische Pool-Billardnachwuchs holte am letzten Tag der Jugendeuropameisterschaften gleich drei Silbermedaillen und sorgte damit für einen krönenden Abschluss.

Am letzten Tag, der vom 27.07.– 03.08.2022 in Petrich, Bulgarien, ausgetragenen Dynamic Billard European Pool Championships der U17-, U19- und Girls Klasse, sorgten Weltmeisterin Lena Primus, das Girls-Team und das U19-Team noch einmal für eine echte Sensation. „Ich bin extrem stolz auf unsere Kids und ihre Leistungen. Sie haben sich über die gesamte Wettkampfzeit stetig gesteigert und konnten am Ende die Früchte ihres Trainings ernten“, freut sich Jakob Gasser, Jugendsportwart, über drei gewonnene Silbermedaillen.


Primus neue Vizeeuropameisterin im 9-Ball

Die 17-jährige Steirerin sorgte bereits mit Bronze im 10-Ball Bewerb der Girls für die erste Medaille aus österreichischer Sicht und setzte ihren Lauf im 9-Ball Bewerb der Mädchen fort. Nach einem knappen 6:4 Auftaktsieg, marschierte sie mit drei glasklaren Ergebnissen bis ins Finale. Dort traf sie auf die 8-Ball Europameisterin Schuurman Jolien aus den Niederlanden. Bereits zu Beginn geriet die Gleisdorferin schnell mit 1:5 in Rückstand, ehe sie zur Aufholjagt ansetzte. Nach zwei weiteren Gamegewinnen der Österreicherin machte Schuurman den Sack schlussendlich zu und gewann mit 6:3. „Gold konnte ich zwar nicht gewinnen aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit meiner Performance und den Platzierungen. Ich habe über die verschiedenen Disziplinen hinweg gut gespielt und meine Leistungen erbracht“, freut sich die frischgebackene Vizeeuropameisterin, Primus.


Auf Wiedersehen folgt Silber

Nachmittags ging es mit den Halbfinalspielen der Mannschaftsbewerbe weiter. In der Girls Division traf Primus gemeinsam mit der Innsbruckerin Sarah Kapeller auf die Niederländerinnen, Schuurman Jolien und Verharen Tara. Diesmal behielt Primus die Oberhand über Schuurman und auch Kapeller gewann ihr Match ohne Probleme. Im Finale gegen das polnische Team überzeugte die Gleisdorferin mit einem 5:0, wohingegen Kapeller mit 2:6 den Kürzeren zog. Dadurch kam es zu einem Shootout. Dieses endete mit dem knappsten möglichen Ergebnis von 5:6 für die österreichischen Sportlerinnen. „Der Teambewerb war mein absolutes Highlight und ein schöner Abschluss dieser Meisterschaften“, zieht Kapeller Bilanz.


Tiroler Trio erspielt Silbermedaille

Im Halbfinale des U19-Teambewerbes bekamen es Heel Florian, Astl Simon und Musil Thomas aus Tirol mit den favorisierten Polen zu tun. Mit gutem Spiel überragten sie die polnischen Kontrahenten und zogen mit 2:1 ins Finale ein. Nur noch ein Sieg von der Goldmedaille entfernt, wurde das Tiroler Trio aber von den Nachbarn aus Deutschland gestoppt und unterlagen mit 0:2. „Wir stehen heute zwar nicht ganz oben am Siegertreppchen aber mit dem Triumpf gegen die Polen haben wir bewiesen, dass wir mit den anderen mithalten können“, freut sich Florian Heel gemeinsam mit seinen Kameraden über ihren Erfolg.


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