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03.11.2019 15:20 Uhr - Autor: Andreas Kronlachner

Lechner 2. bei International Open

Maximilian Lechner hat bei den mit 146.000 US Dollar dotierten International 9–Ball Open in Norfolk, Virginia, den zweiten Platz erreicht.

Maximilian Lechner hat bei den mit 146.000 US Dollar dotierten International 9–Ball Open in Norfolk, Virginia, den zweiten Platz erreicht. Der Tiroler musste sich erst im „Grand Final“ in der im Doppel-KO System ausgetragenen Konkurrenz dem Schotten Jayson Shaw mit 11-13 geschlagen geben nachdem er zuvor den regierenden 9er Ball Weltmeister Joshua Filler im „Winners Final“ mit 11-8 bezwungen hatte.

Lechner war in die topbesetzte Konkurrenz zunächst mit einem 11-4 und einem 11-1 Sieg gegen die Amerikaner Skyler Woodward und Justin Martin gestartet und bezwang im Anschluss den Vietnamesen Nguyen Phuc Long ebenso deutlich mit 11-3. 

Gegen Turniermitfavorit Shane van Boening glänzte der Innsbrucker erneut und lag bereits mit 9-0 in Front, geriert aber nach einer fulminanten Aufholjagd des Amerikaners mit 9-10 in Rückstand. Ein hart erkämpftes Rack zum 10-10 Ausgleich und ein anschließendes „Golden Break“ (Anm.: Versenken des 9er Balls beim Anstoß) ließen Lechner dann aber doch noch den Tisch als Sieger verlassen.

Seinen nächsten Gegner, den Philippinen Dennis Orcollo, hatte der Tiroler mit einem 11-7 Sieg wieder besser im Griff und auch das Match vor dem „Winners Final“ gegen den taiwanesischen 10erBall Weltmeister Ko Ping Chung hatte Lechner mit 11-4 klar unter Kontrolle.


In der Weltspitze angekommen

„Nachdem ich zum ersten Mal vor so einer Kulisse performen musste und dies glaube ich mit Bravour bestanden habe - einmal ausgenommen vom Finale - würde ich sagen, dass ich jetzt in der Weltspitze angekommen bin. 

Ich habe mir selber immer sehr viel zugetraut, aber jetzt endlich einmal bei so einem großen Turnier im Finale gestanden zu haben und - wovon ich selber am meisten beeindruckt bin – am Weg dorthin absolute Größen unseres Sports geschlagen zu haben - das muss ich erst mal verarbeiten und sacken lassen“ sagte Lechner.


Ouschan auf Platz 17
Für Albin Ouschan begann die Konkurrenz mit einer 7-11 Niederlage gegen den Finnen Petri Makkonen. Der Kärntner hielt sich aber im Hoffnungsdurchgang mit einem 11-6 Sieg gegen den Amerikaner Josh Roberts im Bewerb und dominierte auch Roberts Landsmann Matt Krah mit 11-3 klar.

Gegen den Taiwanesen Kevin Cheng geriet Ouschan dann jedoch mit 5-9 in Rückstand, kämpfte sich aber wieder zurück ins Match und rang den WPA Players Championship Sieger noch mit 11-9 nieder. Der Kärntner behielt auch im Folgematch gegen den Griechen Nikos Ekonomopoulos mit 11-9 die Oberhand, musste sich dann aber dem Amerikaner Justin Bergman mit 9-11 geschlagen geben und belegte Rang 17.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses Match gegen Bergman noch verliere. Ich war 9-6 vorne aber dann sind die Bälle überhaupt nicht mehr für mich gelaufen. Sein Break hat dann auf einmal angefangen zu funktionieren und er hat den Satz beendet. Mit meiner Leistung hier war ich ganz happy aber am Schluss ist mir das Gas total ausgegangen. In den letzten beiden Spielen, war ich selbst mein größter Gegner.

Das ist etwas, das ich in Zukunft abstellen muss. Jetzt geht’s einmal für ein paar Tage nach Hause und dann weiter zur Eurotour nach Antalya“ erklärte Ouschan auf Facebook.


Mit freundlichen Grüßen
Andreas Kronlachner
Pressereferent / Media Office  
Österreichische Billardunion
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